Volleyball-Wettkämpfe


Jahrgänge 2005 bis 2008 (WK III): Guter erster Auftritt der Hermann-Hesse-Schule
beim Regionalentscheid in Hanau

Den zehn Schülerinnen und Schülern des Volleyball-Sportprofilkurses der Hermann-Hesse-Schule war die Aufregung beim Eintreffen in der beeindruckend großen August-Schärttner-Halle in Hanau deutlich anzumerken. Nicht nur die Sporthalle mit vier Feldern und einer 200-Meter Indoor-Laufbahn war faszinierend, sondern auch das sich bereits eindrucksvoll einspielende Favoritenteam aus Freigericht. "Schaut mal wie gut die spielen!", "Wie sollen wir gegen so welche gewinnen?", platzte es aus den noch nervösen Schülerinnen und Schülern der Herrmann-Hesse-Schule nur so heraus, die zum ersten Mal auf Volleyballmannschaften anderer Schulen trafen. Die Jungen starteten in ihrem ersten Spiel dann auch gegen den späteren Regionalmeister aus Freigericht, dessen Spieler bereits bis zu sieben Jahren Erfahrung aus Vereinsmannschaften aufs Spielfeld brachten. Das Ergebnis war, wie zu erwarten, eine deutliche 2:0 Niederlage, bei der sich die Schüler jedoch einiges von dem Gegner abschauen konnten. Mit den dabei gewonnen Erfahrungen gelang den Jungen, zur positiven Überraschung aller Spieler, im zweiten Spiel gegen das Heimteam von der Hohen Landesschule aus Hanau ein deutlicher 2:0 Sieg. Die Freunde war groß und das Tagesziel erreicht. Auch wenn das dritte und letzte Spiel trotz einer 5:0 Führung im zweiten Satz mit 2:0 verloren ging, war Sportlehrer Karsten Hahn mit dem dritten Platz seines Newcomer-Teams sehr zufrieden. "Die Jungs haben heute sehr viel dazugelernt, Ehrgeiz gezeigt und mit einem tollen Sieg die Schule würdig vertreten!". 

Auch die Mädchenmannschaft der Herrmann-Hesse-Schule startete bei ihrem ersten Wettkampfspiel mit einer deutlichen Niederlage gegen die späteren Regionalmeister von der Einhardschule aus Seligenstadt, die alle nicht nur mindestens ein bis zwei Jahre älter waren, sondern auch zusammen in einem Verein spielen. Die anfängliche Nervosität legte sich jedoch im Verlauf des Turniers und die Schülerinnen steigerten ihre Leistung von Punkt zu Punkt. Im dritten Spiel gelang es den Mädchen dann auch ihren ersten Satz gegen das Team aus Hanau zu gewinnen. Selbst noch etwas überrascht von ihrem Erfolg, schafften sie es nicht, im zweiten Satz an ihrer guten Leistung anzuknüpfen, wodurch den Hanauerinnen der Ausgleich gelang. Erst der Tiebreak brachte die Entscheidung. Die Führung wechselte häufig und keiner der beiden Mannschaften gelang es, sich deutlich abzusetzen. Das Spiel entwickelte sich zu einem spannenden Krimi, bei dem bis zum letzten Punkt nicht klar war, wer gewinnen würde. Ausgerechnet beim Stand von 13:13 und den letzten beiden entscheidenden Punkten, kam die beste Spielerin der Hanauer zur Angabe und führte ihr Team mit zwei druckvollen Aufschlägen zum Sieg. Damit verpassten die Schülerinnen der Hermann-Hesse-Schule nur ganz knapp ihren ersten Triumph, obwohl sie bis zum Ende gekämpft haben.

Während der Spielpausen mussten sich alle Schülerinnen und Schüler auch als Schiedsrichter
unter Beweis stellen, wobei es Titus Hopf bei seiner Premiere als erstem Schiedsrichter gelang, ein Spiel der anderen Mannschaften gut und fair zu leiten. Herr K. Hahn hat sich besonders über das Engagement seiner Schützlinge gefreut: "Selbst, wenn die Schülerinnen und Schüler nicht spielen oder pfeifen mussten, haben sie sich Bälle zusammengesucht und alle gemeinsam für das nächste Spiel geübt. Es ist sehr schön zu sehen, welche Freude sie am Volleyballspiel haben und wie groß die individuellen Fortschritte an so einem Tag sind.".

Die Grundlage für die Teilnahme an einem Schulvergleichswettkampf und die damit verbundene Möglichkeit, die Schülerinnen und Schülern für das Volleyballspiel zu begeistern, bildet das Sportkonzept der Hermann-Hesse-Schule, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler der Sportklassen nach ihren Interessen in Sportprofilkurse, wie z. B. Volleyball, einwählen können.