KI-Workshop im Jahrgang 9
Am 2. Feburuar 2026 fand in der Klasse 9aH von Herrn Ketzl ein von Herrn Köhler geleiteter Projekttag zum Thema "Künstliche Intelligenz" statt.
Inhalte des Projekttags:
Einführung: Was ist KI und wo begegnet sie uns?
Chancen und Risiken von KI
Praktische Arbeit am Computer
Umgang mit KI‑Texten, KI‑Bildern und KI‑Musik
Reflexion über Fairness, Datenschutz und Medienkompetenz
Ziel des Tages:
Die Jugendlichen sollen KI nicht als "Blackbox" erleben, sondern als Werkzeug, das sie verstehen, einschätzen und sinnvoll nutzen können.
Erkenntnisse aus dem Projekttag:
1. Die Schüler verfügen über vielfältige Alltagserfahrungen mit KI
- Bereits im Einstieg zeigte sich, dass KI für die Jugendlichen kein abstraktes Thema ist.
- Häufig genannte Beispiele: Social‑Media‑Algorithmen, Sprachassistenten, Navigationsdienste, automatische Übersetzungen.
- Das Vorwissen war heterogen, aber grundsätzlich positiv und von Neugier geprägt.
2. Ein grundlegendes Verständnis von KI konnte erfolgreich aufgebaut werden
- Die Klasse verstand nach dem Kurzinput den Unterschied zwischen klassischen Programmen und lernenden Systemen.
- Bildhafte Erklärungen (z. B. "Muster erkennen", "viele Beispiele lernen") erwiesen sich als besonders hilfreich.
- Chancen und Risiken wurden klar benannt und konnten von den Schülern in eigenen Worten wiedergegeben werden.
3. Praktische Erfahrungen führten zu hoher Motivation und aktivem Lernen
- Die Arbeitsphase am Computer war der stärkste Lernmotor des Tages.
- Die Schüler arbeiteten konzentriert und selbstständig in Kleingruppen.
- Besonders beliebt waren Bildgeneratoren und Chatbots, da die Ergebnisse unmittelbar sichtbar und überraschend waren.
4. Die Jugendlichen entwickelten ein kritisches Bewusstsein für KI‑Systeme
- Beim Vergleich "Fake oder echt?" zeigte sich, dass viele zunächst Schwierigkeiten hatten, KI‑Inhalte zu erkennen.
- Durch die Auflösung entstand ein Aha‑Effekt: KI kann täuschend echt wirken und ist nicht immer zuverlässig.
- In den Reflexionen wurden Risiken wie Falschinformationen, Datenschutzprobleme und mögliche Manipulation klar benannt und Werkzeuge an die Hand gegeben, mit denen man echte von KI-ertellten Inhalten unterscheiden kann.
5. Kreativität und Experimentierfreude wurden sichtbar
- Bei KI‑Musik und KI‑Stimmen zeigten die Schüler viel Humor und Fantasie.
- Gleichzeitig erkannten sie Grenzen: Manche Ergebnisse wirkten künstlich oder unvollständig.
- Die Diskussion darüber, was "kreativ" bedeutet, führte zu spannenden Gedanken über menschliche vs. maschinelle Kreativität.
6. Die Präsentationen stärkten Kommunikations‑ und Bewertungskompetenzen
- Die Gruppen konnten ihre Ergebnisse verständlich vorstellen und reflektieren.
- Überraschungen, Schwierigkeiten und Risiken wurden offen angesprochen.
- Die Klasse zeigte Interesse an den Projekten der anderen und stellte Rückfragen.
7. Der Projekttag förderte Zukunftskompetenzen
- Die Schüler erkannten, dass KI ihren Alltag zunehmend prägen wird.
- Viele äußerten Interesse daran, mehr über KI, Programmierung oder digitale Medien zu lernen.
- Der Tag stärkte Medienkompetenz, kritisches Denken und die Fähigkeit, digitale Technologien bewusst zu nutzen.
